Definition in Kürze
Digitalisierung ist die Einbindung digitaler Technologien in die Prozesse eines Unternehmens, um deren Effizienz, Flexibilität und Zugänglichkeit zu verbessern — weit über das bloße Umwandeln von Papierdokumenten in Dateien hinaus.
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Sie baut auf Cloud, IoT, künstlicher Intelligenz und Big Data auf.
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Sie ist weder reine Digitalumwandlung noch digitale Transformation.
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Ihre tatsächliche Wirkung hängt von Schulung und Akzeptanz der Teams ab.
Was ist Digitalisierung?
Digitalisierung bezeichnet die Einbindung digitaler Technologien in die Prozesse eines Unternehmens, um deren Effizienz, Flexibilität und Zugänglichkeit zu verbessern. Es geht nicht nur darum, Dokumente zu scannen, sondern darum, das Potenzial digitaler Technologien (Cloud, IoT, künstliche Intelligenz, Big Data) zu nutzen, um Abläufe, Kommunikation und Geschäftsmodelle zu verändern und zu optimieren.
Konkret heißt Digitalisierung, Geschäftsprozesse an neue Technologien anzupassen: Aufgaben automatisieren, Datenerhebung und -analyse verbessern, die Zusammenarbeit zwischen Teams und Abteilungen vereinfachen. Anders als die reine Digitalumwandlung, die analoge Informationen lediglich in digitale Formate überführt, verändert Digitalisierung die Betriebsmodelle in der Tiefe.
Warum ist Digitalisierung so wichtig?
In einer immer stärker vernetzten Welt macht Digitalisierung Unternehmen auf vier Feldern wettbewerbsfähiger.
- Effizienz: Die Automatisierung wiederkehrender Aufgaben schafft Zeit für die Mitarbeitenden und verringert menschliche Fehler.
- Kundenerlebnis: Personalisierte, über digitale Plattformen zugängliche Leistungen entsprechen den heutigen Erwartungen der Kunden.
- Datenanalyse: Die Erhebung und Nutzung von Daten in Echtzeit verbessert die Entscheidungsqualität.
- Innovation: Der Einsatz digitaler Werkzeuge hält ein Unternehmen an der Spitze seines Marktes, besonders im E-Commerce, im Gesundheitswesen und in der Industrie.
Welchen konkreten Nutzen haben Unternehmen?
- Geringere Kosten: Digitale Technologien automatisieren aufwendige Prozesse wie Lohnabrechnung, Buchhaltung oder Bestandsführung.
- Höhere Produktivität: Digitale Werkzeuge erleichtern die Zusammenarbeit, insbesondere über Cloud-Plattformen und kollaborative Software.
- Mehr Flexibilität: Digitalisierte Prozesse lassen sich schneller an Krisen oder wirtschaftliche Veränderungen anpassen — Homeoffice und der Wechsel in den E-Commerce haben genau das gezeigt.
Digitalisierung oder digitale Transformation: was ist der Unterschied?
Beide Begriffe werden oft gleichgesetzt. Digitalisierung bedeutet, digitale Technologien in bestehende Prozesse einzubinden, um sie zu optimieren. Die digitale Transformation geht weiter: Sie verlangt eine tiefgreifende Veränderung von Unternehmenskultur und Geschäftsmodell rund um das Digitale. Die erste optimiert das Bestehende, die zweite erfindet die Abläufe neu.
Anwendungsfall: Die Digitalisierung von General Electric mit Predix
Wie eine IIoT-Plattform industrielle Instandhaltung in einen wirtschaftlichen Vorteil verwandelt.
Industrie · Energie und Schienenverkehr
Ausgangslage
General Electric hat seine industriellen Abläufe mit Predix umfassend digitalisiert, einer Plattform auf Basis des industriellen Internets der Dinge (IIoT). Predix verbindet und analysiert Daten aus Industrieanlagen in Echtzeit, um die Effizienz zu erhöhen, Kosten zu senken und unplanmäßige Ausfälle zu vermeiden.
Anwendung im Energiebereich
GE nutzt Predix, um den Betrieb von Kraftwerken über das Konzept des digitalen Zwillings zu optimieren. Dieses digitale Modell überwacht und simuliert den Anlagenzustand in Echtzeit, sodass Ausfälle erkannt werden, bevor sie eintreten. Auf Predix aufbauende Lösungen für vorausschauende Instandhaltung senken die Betriebskosten von Gaskraftwerken um mehrere Millionen Dollar.
Anwendung im Schienenverkehr
GE hat außerdem den Lokomotivbetrieb mit Trip Optimizer verändert, der Beschleunigung und Bremsverhalten der Züge an Topografie und Beladung anpasst. Diese Innovationen helfen Bahnbetreibern, bis zu eine Milliarde Dollar pro Jahr an Kraftstoff einzusparen.
Das Beispiel GE zeigt: Digitalisierung schafft Wert, wenn sie die Art des Arbeitens verändert — und nicht nur das Format der Daten.
Die Expertise von Knowmore
Die Expertise von Knowmore
zur Digitalisierung.
Die Schulung der Teams ist die Phase, in der die meisten Digitalisierungsvorhaben ihren Return on Investment verlieren. K-NOW begleitet die Anwender direkt in den eingeführten Werkzeugen, K-STUDIO ermöglicht simulierte Lernpfade, und K-VALUE misst die tatsächliche Nutzung, damit Unterstützung dort ansetzt, wo sie gebraucht wird.
Das Ergebnis: Digitalisierte Prozesse werden wie vorgesehen genutzt, und die erwarteten Effekte treten ein, statt nur auf dem Papier zu stehen.
Fazit
Digitalisierung ist zu einer Säule der Unternehmensstrategie geworden. Sie verbessert die Leistung, senkt Kosten und erlaubt es, Markt- und Kundenentwicklungen vorauszudenken.
In einem sich ständig verändernden Umfeld ist der Einsatz digitaler Technologien eine Bedingung für Wettbewerbsfähigkeit — vorausgesetzt, die Mitarbeitenden machen sie sich wirklich zu eigen.
Häufige Fragen